Beispielbuch · Cartoon

Emma´s Stern

Cover von „Emma´s Stern“
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Es war einmal ein Mädchen namens Emma. Sie hatte lockige Haare und Sommersprossen wie kleine Sterne. Am liebsten trug s…

Es war einmal ein Mädchen namens Emma. Sie hatte lockige Haare und Sommersprossen wie kleine Sterne. Am liebsten trug sie ihre knallgelbe Regenjacke und leuchtend rote Gummistiefel. Damit war sie für jedes Abenteuer bereit, das im Zauberwald am Rande ihres Gartens auf sie wartete.

Emmas Wald war kein gewöhnlicher Wald. Uralte Bäume flüsterten sich Geheimnisse zu, wenn der Wind durch ihre Blätter st…

Emmas Wald war kein gewöhnlicher Wald. Uralte Bäume flüsterten sich Geheimnisse zu, wenn der Wind durch ihre Blätter strich. Der Boden war mit weichem Moos bedeckt und überall wuchsen Pilze, die in sanften Farben leuchteten. Emma kannte jeden geheimen Winkel dieses wunderbaren Ortes.

Als die Dämmerung den Himmel rosa färbte, entdeckte Emma etwas Neues. Hinter dem Stamm einer dicken, alten Eiche pulsie…

Als die Dämmerung den Himmel rosa färbte, entdeckte Emma etwas Neues. Hinter dem Stamm einer dicken, alten Eiche pulsierte ein sanftes, goldenes Licht. So etwas hatte sie noch nie gesehen! Neugierig schlich sie näher, ihr Herz klopfte vor Aufregung. Was konnte das nur sein?

Sie schob die Efeuranken zur Seite und staunte. Im Baumstamm war eine winzige, runde Tür, nicht größer als ein Teller.…

Sie schob die Efeuranken zur Seite und staunte. Im Baumstamm war eine winzige, runde Tür, nicht größer als ein Teller. Sie glühte von innen heraus und lud Emma ein, sie zu öffnen. Ganz vorsichtig, mit nur einer Fingerspitze, drückte sie die kleine Tür auf.

Drinnen, auf einem weichen Bett aus Moos, lag etwas Wunderschönes. Es war ein winziger, kleiner Stern! Er war vom Himme…

Drinnen, auf einem weichen Bett aus Moos, lag etwas Wunderschönes. Es war ein winziger, kleiner Stern! Er war vom Himmel gefallen und leuchtete nur noch ganz schwach, als wäre er müde und traurig. Sein Licht pulsierte sanft im Dunkel des Baumes.

Vorsichtig nahm Emma den kleinen Stern in ihre Hände. Er fühlte sich warm an und summte leise. „Oh, du Armer“, flüstert…

Vorsichtig nahm Emma den kleinen Stern in ihre Hände. Er fühlte sich warm an und summte leise. „Oh, du Armer“, flüsterte sie. „Du hast dich verirrt. Aber keine Sorge, ich bringe dich wieder nach Hause an den Himmel, zu deinen Brüdern und Schwestern!“

Emma wusste, sie musste zum Gipfel der Winde, dem höchsten Hügel weit und breit. Mit dem Stern sicher in ihren Händen m…

Emma wusste, sie musste zum Gipfel der Winde, dem höchsten Hügel weit und breit. Mit dem Stern sicher in ihren Händen machte sie sich auf den Weg. Die leuchtenden Pilze wiesen ihr den Pfad und der kleine Stern wurde mit jedem Schritt ein kleines bisschen heller.

Doch dann kam sie zur Nebelschlucht. Eine tiefe Schlucht, die fast immer von dickem, weißen Nebel erfüllt war. Emma bli…

Doch dann kam sie zur Nebelschlucht. Eine tiefe Schlucht, die fast immer von dickem, weißen Nebel erfüllt war. Emma blieb am Rand stehen und schaute in die undurchdringliche Wand aus Weiß. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. Hier hatte sie sich schon immer gefürchtet.

„Vielleicht ist das zu schwierig“, murmelte sie leise. Ihr Mut fühlte sich plötzlich ganz klein an. Was, wenn sie sich…

„Vielleicht ist das zu schwierig“, murmelte sie leise. Ihr Mut fühlte sich plötzlich ganz klein an. Was, wenn sie sich im Nebel verirrte? Sie blickte auf den Stern in ihren Händen. Sein Licht schien schwächer zu werden, als könnte er ihre Zweifel spüren.

Emma schloss die Augen und atmete tief durch. Sie dachte an all die anderen Sterne, die am Himmel auf ihren kleinen Fre…

Emma schloss die Augen und atmete tief durch. Sie dachte an all die anderen Sterne, die am Himmel auf ihren kleinen Freund warteten. „Ich bin Emma, die Entdeckerin!“, sagte sie laut. „Und Entdeckerinnen fürchten sich nicht vor ein bisschen Nebel!“

Als sie die Augen wieder öffnete, geschah etwas Magisches. Der kleine Stern leuchtete plötzlich heller als je zuvor! Se…

Als sie die Augen wieder öffnete, geschah etwas Magisches. Der kleine Stern leuchtete plötzlich heller als je zuvor! Sein goldenes Licht war nicht stark genug, um den Nebel zu vertreiben, aber es malte einen leuchtenden Kreis direkt vor ihre roten Gummistiefel.

Mit klopfendem Herzen trat Emma in den Nebel. Schritt für Schritt folgte sie dem kleinen Lichtfleck zu ihren Füßen. Um…

Mit klopfendem Herzen trat Emma in den Nebel. Schritt für Schritt folgte sie dem kleinen Lichtfleck zu ihren Füßen. Um sie herum war alles weiß und still, aber das warme Licht des Sterns gab ihr Sicherheit. Es war, als würde er ihr zuflüstern: „Ich glaube an dich.“

Endlich lichtete sich der Nebel. Der restliche Weg zum Gipfel war steil, aber Emma fühlte sich stark und unbesiegbar. A…

Endlich lichtete sich der Nebel. Der restliche Weg zum Gipfel war steil, aber Emma fühlte sich stark und unbesiegbar. Als sie oben ankam, spannte sich über ihr ein riesiger, dunkelblauer Himmel, übersät mit tausenden funkelnden Sternen.

„So, kleiner Freund“, sagte Emma sanft. „Zeit, nach Hause zu fliegen.“ Sie streckte ihre Hände aus und hob den Stern ho…

„So, kleiner Freund“, sagte Emma sanft. „Zeit, nach Hause zu fliegen.“ Sie streckte ihre Hände aus und hob den Stern hoch in die Luft. Mit einem letzten, dankbaren Aufleuchten zischte er wie eine winzige Sternschnuppe nach oben, um seinen Platz am Himmel zu finden.

Wieder zu Hause kuschelte sich Emma in ihr weiches Bett. Durchs Fenster schaute sie in den Nachthimmel. Und es war ihr,…

Wieder zu Hause kuschelte sich Emma in ihr weiches Bett. Durchs Fenster schaute sie in den Nachthimmel. Und es war ihr, als würde ein Stern nur für sie ein ganz kleines bisschen heller zwinkern. Lächelnd schlief sie ein, bereit für das nächste große Abenteuer.

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